Ein Rollstuhltransport ist mehr als „mitnehmen”. Es geht um Sicherheit, Würde und das richtige Fahrzeug. Wer im Rollstuhl sitzt, soll genauso sicher und entspannt ankommen wie jeder andere. Dieser Ratgeber zeigt, worauf es ankommt — von der Rampe bis zur Abrechnung.

Geeignete Fahrzeuge für den Rollstuhltransport

Ein normales Auto reicht für einen sicheren Rollstuhltransport nicht aus. Nötig ist ein barrierefreies Fahrzeug mit einer DIN-gerechten Rampe (oder einem Lift) und ausreichend Platz, damit Sie samt Rollstuhl bequem und sicher einfahren können. Unser Ford Tourneo Connect ist genau dafür gebaut.

Sichere Verzurrung — der wichtigste Punkt

Sicherheit entsteht durch die richtige Sicherung. Dabei gilt das Prinzip der doppelten Sicherung:

  • Der Rollstuhl wird mit einem zugelassenen Rückhaltesystem am Fahrzeugboden verzurrt.
  • Die Person wird zusätzlich mit einem separaten Personengurt gesichert.

So sind bei einer Bremsung oder in einer Kurve sowohl der Rollstuhl als auch der Fahrgast geschützt. Auf diese fachgerechte Verzurrung legen wir bei jeder Fahrt Wert.

Rollstuhl oder Tragestuhl?

Nicht immer ist der Rollstuhl die beste Lösung. Geht es etwa über Treppen oder durch enge Hauseingänge, kommt der Tragestuhl zum Einsatz — ein schmaler, klappbarer Stuhl, mit dem wir Sie sicher über Stufen tragen. Auch das gehört zu einem guten Rollstuhltransport dazu.

Sicher im Rollstuhl unterwegs — von Tür zu Tür

DIN-gerechte Rampe, fachgerechte Verzurrung, Tragestuhl für Treppen. Persönlich gefahren von Ernest Weber, mit Direktabrechnung über die Kasse.

Was die Krankenkasse zahlt

Ist die Fahrt medizinisch notwendig und ärztlich verordnet, übernimmt die Krankenkasse die Kosten des Rollstuhltransports. Sie zahlen nur die gesetzliche Zuzahlung von 10 % (mindestens 5 €, höchstens 10 € pro Fahrt). Ob die Fahrt eine Krankenfahrt oder ein Krankentransport ist, entscheidet Ihr Arzt.

Was eine Privatfahrt kostet

Ohne Verordnung — etwa für einen privaten Termin oder einen Ausflug — ist es eine Privatfahrt. Der Preis hängt von Strecke, Aufwand und Wartezeit ab. Bei uns gilt: Sie bekommen vorab einen klaren Festpreis, ohne Taxameter. Mehr zu Zuzahlung und Kassenfragen im Ratgeber „Was kostet eine Krankenfahrt?".

Rollstuhltransport bei Fahrtendienst Weber

Fahrtendienst Weber bringt Sie sicher, würdevoll und mit fachgerechter Sicherung ans Ziel — in Koblenz, Bad Ems, Lahnstein, Montabaur und der Region. Sie werden persönlich von Ernest Weber gefahren und von Tür zu Tür begleitet. Alle Details auf der Seite zu den Krankenfahrten. Auch Pflegeheime und Tagespflegen, die einen verlässlichen Fahrdienst-Partner für rollstuhlgerechte Bewohnerfahrten suchen, sind bei uns richtig.

Kurz gesagt: Rollstuhltransport braucht ein barrierefreies Fahrzeug mit Rampe und doppelter Sicherung. Bei Verordnung zahlt die Kasse, sonst gilt ein klarer Festpreis. Für Treppen gibt es den Tragestuhl.